Vom Muldenverleih und seinen hervorragenden Leistungen

Jeden Tag produzieren die Industrie, das Handwerk oder der private Haushalt Abfälle. Fallen diese in einer Größenordnung an, die nicht mehr mit Mülltonnen oder Abfallsäcken entsorgt werden kann, muss der Verantwortliche einen Abfallcontainer mieten. Eine spezielle Variante ist die Mulde, die auch als Absetzcontainer bezeichnet wird. Sie ist rechteckig und nach oben geöffnet. An einer Seite ist die Wand meistens nur zu einem geringen Grat geschlossen, damit sie von dieser Seite aus befüllt werden kann. Mulden bis zu 10 m³ können problemlos bestellt werden. Sie lassen sich fast an jedem Ort problemlos aufstellen.Die Anlieferung durch den Muldenverleih, auch von AES Abfall Entsorgung Sillaber GmbH - Gerda Sillaber angeboten, erfolgt durch speziell ausgestattete Lastkraftwagen. Diese setzten die Mulde rückwärts an einem bestimmten Punkt ab. An diesem Platz müssen jedoch gesetzliche Vorschriften beachtet werden. Beispielsweise darf der Behälter keine Verkehrsschilder verdecken. Außerdem muss sichergestellt sein, dass durch die Mulde keine öffentlichen oder privaten Verkehrswege, für die beispielsweise ein Durchfahrtsrecht besteht, beeinträchtigt werden. Der eingesetzten Muldenkipper benötigen außerdem im Durchschnitt fünfzehn bis zwanzig Meter, um einen optimalen Rangiervorgang einzuleiten, durchzuführen und zu beenden. Viele Anbieter liefern im Rahmen ihres Muldenverleihs die Behälter innerhalb von vierundzwanzig Stunden an. Verfügt der Kunde selbst über einen entsprechend ausgestatteten Lastkraftwagen, so kann er das georderte Behältnis selbst bei dem Verleih abholen.

Die Mulde kann auch online bestellt werden. Über eine Maske gibt der Kunde die Art des zu entsorgenden Abfalls, die gewünschte Größe der Einheit sowie seine Postleitzahl ein. Im nächsten Schritt erhält er den von ihm zu entrichteten Preis. Außerdem wird ihm die Stellzeit, die ihm auf jeden Fall für die Befüllung bleibt, angezeigt. Im nächsten Schritt muss er nur die Bezahlung über einen Zahlungsdienst oder die Überweisung einleiten. Hat er noch Fragen, so steht ihm die Hotline zur Verfügung. Gesetzliche Anforderungen ergeben sich für den Muldenverleih aus § 52 KrWG, das sich mit der Förderung der Kreislaufwirtschaft sowie der Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung beschäftigt. Der Kunde darf jedoch nicht jedes Abfallgut in der Mulde entsorgen. Hier ist eine spezielle Trennung in unterschiedliche Gruppen erforderlich. Das hängt damit zusammen, dass der Muldenverleih nach der Rückführung des befüllten Absetzcontainers mit dem Recycling beginnt.Man unterscheidet beispielsweise Bauschutt und Problemmüll, der zu bestimmten Entsorgungszentren gefahren wird. Zum Bauschutt, der in die Mulden eingefüllt werden darf, gehören Beton, Estrich, Mörtel und Steinzeug. Handelt es sich um Fehlboden, Schlacke oder Ytong, so greift die Vorschrift zum Problemmüll. Außerdem müssen Holz, die nicht kompostierbaren Gartenabfälle und verunreinigte Kunststoffe, die brennbar sind, in einem separaten Absetzcontainer gesammelt und abgefahren werden. Handelt es sich um gemischte Siedlungsabfälle, so darf hier nur brennbares Material entsorgt werden, das eine bestimmte Größe nicht überschreitet. Davon ausgenommen sind das recyclingfähige Material, der Bauschutt sowie diverse Elektrogeräte, die nicht mehr benötigt werden. Vor dem Abschluss des Vertrages informiert der Muldenverleih den Interessenten deshalb über die Grenzen der jeweiligen Befüllung.


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